◘ NEU BEI CANNAPRAXIS: CANNAMNESE SPRECHSTUNDE
Wöchentlich bietet die CANNAMNESE Sprechstunde die Möglichkeit Patienten vorzustellen und aktuelle Information zu Mono- und Kombinationstherapie von unserem Advisory Board zu erhalten. Ihre Fälle werden wir gerne unter Fallbeispiele aufnehmen.
◘ KANN CANNABIS OPIATE ERSETZEN?
Mehr als zwei Drittel der Patienten mit chronischen Schmerzen greifen lieber zu Cannabis-Produkten als zu verschreibungspflichtigen Opioiden. Das geht aus einer Studie unter Kanadiern hervor, die legal Cannabis als Medizin einnehmen dürfen. Knapp die Hälfte der Patienten, die an Kopfschmerzen und Migräne leiden, ersetzen Opioide durch Cannabis.
Quelle: Department of Basic Sciences, Geisinger Commonwealth School of Medicine, Scranton, PA, USA, Piper BJ1, 2, 3 et al., 2017, “Substitution of medical cannabis for pharmaceutical agents for pain, anxiety, and sleep”
◘ TERPENE: ZUSAMMENSPIEL UND THERAPEUTISCHER NUTZEN
Jede Cannabissorte besitzt ein einzigartiges Profil von chemischen Verbindungen. Wissenschaftler in der Medizin gehen davon aus, dass unabhängig von den Cannabinoiden auch Terpene medizinische Eigenschaften aufweisen.
Studien haben aufgezeigt, dass Terpene zum sogenannten “Entourage-Effekt” beitragen. Das bedeutet, dass die Verbindungen die therapeutische Wirkung der Cannabinoide verstärken können. Es besteht also eine interaktive Synergie zwischen den Bestandteilen der Cannabis Blüten.
Die Eigenschaften sind teilweise ganz unterschiedlich. Myrcen kann eine beruhigende Wirkung hervorrufen, während Pinen die Konzentration begünstigt. Einigen natürlichen Terpenen wie Limonen wurden im Tierversuch antimikrobielle und anticancerogene Wirkungen nachgewiesen. Anticancerogene Substanzen können die Entstehung von Krebs verhindern oder zumindest hinauszögern.